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XLG SWISS
Lucyna Gorges geht mit einem Werkleiter durch eine grosse Montagehalle

Praxis aus der Industrie

Ihre feste Ansprechpartnerin für Lean und Change

Über mich

Lucyna Gorges

Ich bin Lucyna Gorges und seit 2013 in der Lean-Welt zu Hause, als Lean Expert, Projektleiterin, Trainerin, Auditorin und Managerin. 13 Jahre lang habe ich in der produzierenden Industrie und im Maschinenbau Verbesserungsprojekte verantwortet, am Shopfloor genauso wie in der Administration. Geführt habe ich dabei lateral, ohne disziplinarische Weisungsbefugnis, weil ich Menschen früh einbinde und überzeuge, statt anzuordnen. 2026 habe ich in Bottighofen am Bodensee die XLG SWISS GmbH gegründet, um das, was ich in Werken gelernt habe, Unternehmen in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich zur Verfügung zu stellen. Pragmatisch, ergebnisorientiert und auf Augenhöhe.

Lucyna Gorges vor der Glasfront einer Werksverwaltung

Werdegang

Lucyna Gorges bespricht einen Prozess mit einem Produktionsteam direkt an einer Maschine

2003–2019

Werdegang: 16 Jahre in einem Haus, vom Einstieg bis zum Black Belt

Meine Laufbahn begann 2003 bei Freudenberg Sealing Technologies in Hamburg, einem Hersteller von Dichtungstechnik und Hydraulikkomponenten für die Schwerindustrie. Ich habe dort als Industriekauffrau angefangen, berufsbegleitend International Management studiert und bin über Prozess- und Projektaufgaben in das interne Lean-Programm gewachsen. 2014 habe ich das einjährige europäische Lean-Black-Belt-Programm des Unternehmens durchlaufen: fünf Tage Einführung, neun begleitete und neun selbst geführte Kaizen-Wochen auf Basis der neun Lean-System-Werkzeuge, dazu vier Wochen Führungs- und Trainerseminare. Danach war ich bis 2019 als Lean Black Belt Expert für Verbesserungs- und Segmentierungsprojekte, Prozessstandards, interne Lean-Audits und Best-Practice-Vergleiche verantwortlich, habe Lean-Schulungen gegeben und Green Belts angeleitet. 2018 kam die Zertifizierung als Lean Admin Expert dazu, mein Black Belt für die Administration.

Lucyna Gorges im Werksdialog mit einer Führungskraft über einer laufenden Montage

2019–2025

2019 bis 2025: Werksentwicklung bei einem Intralogistik-Hersteller

Von 2019 bis 2025 war ich Lean Expert in der Abteilung Factory Development and Support der STILL GmbH in Hamburg, einem Hersteller von Flurförderzeugen und Intralogistiklösungen. Dort habe ich Aufgaben verantwortet, die mein heutiges Angebot prägen: Teilprojektleitung bei der Einführung einer Mixed-Model-Montagelinie mit Change-Kommunikation und neu konzipierten Schnittstellenvereinbarungen; die werksweite Einführung von Gruppenarbeit inklusive Reifegradmodellen; den Aufbau einer Policy-Deployment-Matrix mit A3-Reports für alle Führungsebenen und ein strategisches Performance-Management-System; werksübergreifende Lean-Audits gemeinsam mit der zentralen OPEX-Funktion; Shopfloor Management; den Aufbau einer Change- und Trainingsorganisation. Mit einem Meeting-Manifest habe ich die Meetingzeiten in Operations um über 20 Prozent reduziert. In Verbesserungsprojekten habe ich Durchlaufzeiten um bis zu 70 Prozent verkürzt.

Lucyna Gorges leitet eine strategische Besprechung mit Werkverantwortlichen

seit 2026

XLG SWISS GmbH

Ich bin Lucyna Gorges und seit 2013 in der Lean-Welt zu Hause, als Lean Expert, Projektleiterin, Trainerin, Auditorin und Managerin. 13 Jahre lang habe ich in der produzierenden Industrie und im Maschinenbau Verbesserungsprojekte verantwortet, am Shopfloor genauso wie in der Administration. Geführt habe ich dabei lateral, ohne disziplinarische Weisungsbefugnis, weil ich Menschen früh einbinde und überzeuge, statt anzuordnen. 2026 habe ich in Bottighofen am Bodensee die XLG SWISS GmbH gegründet, um das, was ich in Werken gelernt habe, Unternehmen in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich zur Verfügung zu stellen. Pragmatisch, ergebnisorientiert und auf Augenhöhe.

Zertifikate und Weiterbildung

Ich lerne weiter, weil sich die Anforderungen an Werke und Verwaltungen verändern. Meine wichtigsten Abschlüsse und Zertifikate:

Lean Black Belt (Production), Lean Management Europe, 2014: Das einjährige europäische Programm verband Lean-Methoden in der Produktion mit begleiteten und selbst geführten Kaizen-Wochen sowie Führungs- und Trainerseminaren.

Lean Admin Expert Certification, 2018: Diese Zertifizierung ergänzt die Produktionsperspektive um administrative Abläufe, etwa Freigabeketten, Übergaben, Medienbrüche und Meetingstrukturen.

Zertifikatsstudium Agile Change Managerin, Hochschule Bremen, 2023 bis 2024: Das Zertifikatsstudium ist dem Themenfeld Veränderungsmanagement zugeordnet und ergänzt die praktische Arbeit an Kommunikation, Beteiligung und Umsetzung.

Business-Coach-Ausbildung, 2025 bis 2026: Die Ausbildung erweitert die Beratungsperspektive um strukturierte Reflexion und die Begleitung von Führungskräften in konkreten beruflichen Situationen.

NLP Practitioner, 2025: Dieser Eintrag dokumentiert eine Weiterbildung im Themenfeld Kommunikation und persönliche Entwicklung.

KI-Manager, KI-Consultant und KI-Expert, 2025 bis 2026: Diese Weiterbildungen sind dem Themenfeld künstliche Intelligenz zugeordnet. Im Mittelpunkt der Arbeit von XLG SWISS bleibt dabei die Prozesssicht, nicht die technische Programmierung.

Celonis Certified Data Analyst (Process Mining): Die Zertifizierung ist dem Process Mining zugeordnet: der datenbasierten Betrachtung tatsächlicher Prozessabläufe und ihrer Varianten.

Train-the-Trainer: Dieser Eintrag dokumentiert eine Weiterbildung zur strukturierten Vermittlung von Inhalten und zur Gestaltung von Lernformaten.

Bachelor International Management (Stipendium), Ausbildung zur Industriekauffrau: Studium und Berufsausbildung verbinden eine internationale Managementperspektive mit einem kaufmännischen Fundament aus der Industrie.

Sprachen: Deutsch und Polnisch als Muttersprachen, Englisch verhandlungssicher: Deutsch und Polnisch sind als Muttersprachen angegeben, Englisch als verhandlungssicher. Das unterstützt die Zusammenarbeit in nationalen und internationalen Kontexten.

Zwei Black Belts: Produktion und Administration

Die meisten Lean-Experten kommen entweder aus der Fertigung oder aus dem Büro.

Die meisten Lean-Experten kommen entweder aus der Fertigung oder aus dem Büro. Ich habe beide Zertifizierungen und beide Welten von innen gesehen. Der Lean Black Belt für die Produktion hat mich gelehrt, Fluss, Takt, Standards und Verschwendung an der Linie zu erkennen und mit Teams zu beseitigen. Der Lean Admin Expert hat mir gezeigt, dass die grössten Durchlaufzeitverluste oft in der Administration liegen: in Freigabeketten, Doppeleingaben, Medienbrüchen und Meetings. In meinen Projekten betrachte ich deshalb immer beides, weil die Schnittstelle zwischen Werk und Büro der Ort ist, an dem Aufträge warten. Über 100 Workshops und Trainings habe ich in beiden Bereichen geleitet, für Teams bis 15 Personen, national und international, mit Präsentationen bis auf Vice-President-Ebene.

Laterale Führung: über ein Jahrzehnt ohne Weisungsbefugnis

In all diesen Jahren war ich nie disziplinarische Vorgesetzte der Menschen, mit denen ich Veränderungen umgesetzt habe.

In all diesen Jahren war ich nie disziplinarische Vorgesetzte der Menschen, mit denen ich Veränderungen umgesetzt habe. Ich musste Meister, Planer, Sachbearbeiter, Bereichsleiter und Betriebsräte überzeugen, nicht anweisen. Das war anstrengend, und es war die beste Schule, die ich mir vorstellen kann. Denn genau in dieser Lage stehen Ihre internen Projektleiter, Lean-Verantwortlichen und Prozessverantwortlichen auch. Ich weiss, wie sich Widerstand anfühlt, wie man ihn ernst nimmt, ohne sich davon lähmen zu lassen, und wie aus Betroffenen Beteiligte werden. Diese Erfahrung ist der Kern meiner Arbeit als Beraterin, Trainerin und Coach. Der Faktor Mensch steht für mich immer im Fokus, nicht als Floskel, sondern weil ohne ihn kein Standard hält.

Meine Arbeitsweise

Ich arbeite dort, wo die Arbeit passiert: an der Linie, im Lager, in der Arbeitsvorbereitung, im Einkauf.

Ich arbeite dort, wo die Arbeit passiert: an der Linie, im Lager, in der Arbeitsvorbereitung, im Einkauf. Ich beginne mit einer Standortbestimmung, meinem Reifegrad-Check mit sieben Prüffeldern, bevor ich Methoden einsetze. Ich definiere gemeinsam mit der Geschäftsleitung Projekte, Workshops und Trainings anhand dessen, was die Organisation tragen kann, nicht anhand eines Katalogs. Ich sage, was ich sehe, auch wenn es unbequem ist, und ich haue auch mal auf den Tisch, wenn ein Projekt sonst versandet. Ich beende Mandate, wenn die Standards ohne mich halten. Und ich arbeite direkt mit Ihnen, von der ersten Diagnose bis zum letzten Review, ohne wechselnde Teams. Bei grösseren Vorhaben ziehe ich Partnerinnen und Partner hinzu, die Verantwortung bleibt bei mir.

Lucyna Gorges blickt von einem Fenster über die Produktion
„Prozesse optimieren, Menschen befähigen, Wandel verankern.“

Häufige Fragen

Was bedeutet Lean Black Belt?

Der Black Belt ist die höchste praktische Qualifikationsstufe in Lean- und Six-Sigma-Programmen, in Anlehnung an die Gürtelfarben im Kampfsport. Ein Black Belt leitet Verbesserungsprojekte eigenständig, trainiert und coacht Green Belts und Teams und beherrscht die Methoden in der Praxis, nicht nur in der Theorie. Mein Black Belt für die Produktion wurde in einem einjährigen europäischen Programm mit 18 Kaizen-Wochen erworben, der Lean Admin Expert ist die entsprechende Stufe für die Administration. Beide sind Werkszertifizierungen, keine Hochschulabschlüsse, und genau darin liegt ihr Wert: Sie belegen umgesetzte Projekte.

In welchen Branchen haben Sie gearbeitet?

In der produzierenden Industrie und im Maschinenbau: 16 Jahre bei einem Hersteller von Dichtungstechnik und Hydraulikkomponenten für die Schwerindustrie, sechs Jahre bei einem Hersteller von Flurförderzeugen und Intralogistiklösungen. Beide Unternehmen sind Serien- und Variantenfertiger mit Montage, mechanischer Fertigung, Logistik und grosser Administration. Die Lean- und Change-Werkzeuge, die ich dort eingesetzt habe, funktionieren in jedem produzierenden Betrieb, weil Verschwendung überall dieselben Formen hat. Was sich unterscheidet, sind Regulierung und Taktung, und darauf stelle ich mich in jedem Mandat ein.

Warum haben Sie sich selbstständig gemacht?

Weil ich in meiner Zeit in der Industrie viele externe Berater gesteuert habe und mit der Qualität oft unzufrieden war: teure Präsentationen, wechselnde Teams, wenig Zeit am Shopfloor, kein roter Faden, die Menschen nicht mitgenommen. Ich wollte zeigen, dass es anders geht: vor Ort, mit den Beteiligten, bis es läuft, in Zahlen belegt. Dazu kam der Umzug in die Schweiz, der ein guter Zeitpunkt für einen Neuanfang war. Die GmbH ist für mich der Rahmen, um genau so zu arbeiten, wie ich es mir als Kundin gewünscht hätte.

Was heisst laterale Führung konkret?

Führen, ohne disziplinarischer Vorgesetzter zu sein: keine Zielvereinbarungen, keine Beurteilungen, keine Sanktionen, sondern Überzeugung, Klarheit und Verbindlichkeit. über ein Jahrzehnt lang habe ich Projektteams bis 15 Personen so geführt, national und international, mit Meistern, Planern, Ingenieuren und Sachbearbeitern aus verschiedenen Bereichen. Das funktioniert, wenn man Menschen früh einbindet, Interessen ernst nimmt, Entscheidungen transparent macht und selbst liefert, was man verspricht. Diese Erfahrung gebe ich in Trainings und Coachings an Führungskräfte und Projektleiter weiter.

Lucyna Gorges in einem Meeting im Konferenzraum mit Glasfront zur Produktion

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