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Sie sind vom Fachmann zur Führungskraft geworden. Fachlich sind Sie sicher, in der Führung improvisieren Sie, und das kostet Kraft.

führungskräfte coaching
Führungskräfte in Werken haben selten jemanden, mit dem sie offen über ihre Führung sprechen können. Nach oben will man stark wirken, nach unten muss man es. Coaching für Führungskräfte ist der Ort dazwischen: vertraulich, auf Augenhöhe, an Ihren konkreten Situationen. Ich coache Geschäftsführer, Werkleiter, Produktionsleiter und Bereichsleiter, mit der Erfahrung aus 13 Jahren im Werk und einer Ausbildung als Business Coach.
Die Gründe, warum Führungskräfte zu mir kommen, sind selten spektakulär.
Coaching heisst, dass Sie mit Ihrer Frage im Mittelpunkt stehen und ich Ihnen helfe, Ihre eigene Antwort zu finden. Ich gebe keine Rezepte, aber ich stelle die Fragen, die im Alltag niemand stellt, spiegle, was ich sehe, und bringe Werkzeuge ein, wo sie helfen. Anders als Beratung liefert Coaching keine Lösung von aussen, anders als Training keinen Lehrplan. Es arbeitet an Ihrer konkreten Situation und an Ihrer Art zu führen.
Mein Führungskräfte-Coaching hat einen Schwerpunkt: Führung in produzierenden Unternehmen. Ich kenne die Situation eines Werkleiters zwischen Zentrale und Halle, eines Produktionsleiters zwischen Liefertermin und Mannschaft, eines Meisters, der gestern noch Kollege war. Ich weiss, was Schichtbetrieb mit Führung macht und wie es ist, Lean einzuführen, wenn die Mannschaft nicht will. Diese Praxis unterscheidet mein Coaching von einem, das Führung nur aus dem Büro kennt.
Themen, die häufig auf den Tisch kommen: der eigene Führungsstil und seine Wirkung, laterale Führung ohne Weisungsbefugnis, Delegation und Selbstmanagement, Rollenwechsel und neue Position, schwierige Gespräche, Konflikte im Team, Führen in Veränderung, Umgang mit Druck von oben.


Ein Coaching beginnt mit einem Kennenlerngespräch, in dem wir prüfen, ob die Chemie stimmt und ob Coaching das richtige Format ist.
Was soll am Ende anders sein? Bei Coaching, das der Arbeitgeber finanziert, kläre ich den Auftrag zu dritt mit Ihnen und Ihrem Vorgesetzten oder HR, die Inhalte bleiben vertraulich.
Ihr Führungsverständnis, Ihr Führungsstil, Ihre Situation. Wo passt es, arbeite ich mit einer Selbst- und Fremdeinschätzung, etwa einem 360-Grad-Feedback.
Meist sechs bis zehn Termine von 90 Minuten über drei bis sechs Monate. Jede Sitzung arbeitet an einer konkreten Situation aus Ihrem Alltag: ein anstehendes Gespräch, eine Entscheidung, ein Muster, das Sie loswerden wollen.
Sie probieren aus, was wir erarbeitet haben, und bringen die Erfahrung mit. Coaching wirkt zwischen den Terminen, nicht in ihnen.
Was hat sich verändert, was bleibt zu tun, wie sichern Sie das Erreichte? Bei Drei-Parteien-Aufträgen ein Abschlussgespräch mit dem Auftraggeber, wieder ohne Inhalte.
Klarheit über Ihre Führung und Handlungsfähigkeit in Ihren Situationen:
Vertraulicher Raum, in dem Sie offen über Ihre Führung sprechen können, ohne Konsequenzen.
Klarheit über den eigenen Führungsstil, seine Wirkung und seine Grenzen.
Konkrete Vorbereitung auf anstehende Gespräche, Entscheidungen und Veränderungen.
Werkzeuge für laterale Führung, Delegation, Selbstmanagement und Konfliktgespräche.
Ein Sparring auf Augenhöhe mit jemandem, der Werke von innen kennt.
Auf Wunsch: Verbindung zu Führungskräftetraining, Teamentwicklung oder Lean Leadership für Ihr Team.
Erstgespräch
Sie schildern Ihre Ausgangslage, ich sage Ihnen offen, ob und wie ich helfen kann.

Häufige Fragen
Coaching ist eine zeitlich begrenzte, vertrauliche Begleitung, in der eine Person mit Unterstützung eines Coaches an einer beruflichen Fragestellung arbeitet und eigene Lösungen entwickelt. Der Coach gibt keine fertigen Antworten, sondern stellt Fragen, spiegelt Muster, bietet Perspektivwechsel an und bringt Werkzeuge ein, wo sie helfen. Business Coaching konzentriert sich auf berufliche Themen wie Führung, Rolle, Entscheidungen, Zusammenarbeit und Selbstmanagement. Es ist keine Therapie und keine Beratung; es setzt voraus, dass die Person handlungsfähig ist und ihre Situation selbst verändern will.
Beratung liefert Lösungen von aussen: Der Berater analysiert, empfiehlt und setzt oft mit um. Coaching entwickelt Lösungen von innen: Der Coach hilft der Person, ihre eigene Antwort zu finden, weil sie diejenige ist, die sie umsetzen muss. Beratung passt, wenn Fachwissen fehlt, etwa bei der Einführung von Shopfloor Management. Coaching passt, wenn das Wissen da ist, aber die Umsetzung an der eigenen Haltung, Rolle oder Situation hängt. Ich biete beides an und sage Ihnen im Erstgespräch, welches Format zu Ihrer Frage passt. Oft ist es eine Kombination: Beratung für das System, Coaching für die Führungskraft.
Ein Mentor teilt seine eigene Erfahrung: So habe ich es gemacht, das würde ich dir raten. Das ist wertvoll, setzt aber voraus, dass die Situation des Mentors auf die des Mentees passt. Ein Coach hält seine eigene Lösung zurück und arbeitet mit Fragen, damit die Person ihre eigene findet, die zu ihr und ihrer Situation passt. Meine Führungspraxis fliesst ins Coaching ein, indem ich Ihre Situation verstehe und die richtigen Fragen stellen kann, nicht, indem ich Ihnen meine Antworten gebe. Wenn Sie ausdrücklich Erfahrungsaustausch wollen, sage ich das deutlich als Mentoring-Anteil an.
Weil Führung die eine Fähigkeit ist, die niemand systematisch lernt und alle täglich brauchen. Die meisten Führungskräfte in Werken wurden befördert, weil sie fachlich gut waren, und führen seitdem nach Gefühl. Das funktioniert, bis es nicht mehr funktioniert: bei einem Rollenwechsel, in einer Veränderung, in einem Konflikt, unter Druck. Coaching bietet den Raum, in dem eine Führungskraft ihre Führung reflektieren kann, ohne sich vor Vorgesetzten oder Team zu exponieren. Es ist die effizienteste Form der Führungskräfteentwicklung, weil es an der realen Situation arbeitet statt an Lehrbuchfällen.
Klarheit, Verlässlichkeit und echtes Interesse an den Menschen, die sie führt. Klarheit heisst: Das Team weiss, was erwartet wird, was Priorität hat und wie entschieden wird. Verlässlichkeit heisst: Zusagen gelten, Regeln gelten für alle, und die Führungskraft ist da, wenn es schwierig wird. Interesse heisst: Sie kennt ihre Leute, fragt nach, hört zu und entwickelt sie. Dazu kommt die Fähigkeit, sich selbst zu führen: Prioritäten setzen, delegieren, unter Druck ruhig bleiben. Ein bestimmter Führungsstil ist es nicht; gute Führungskräfte passen ihren Stil an Situation und Person an, ohne sich selbst zu verlieren.
Mit Struktur und Beziehung. Struktur heisst: klare Ziele, klare Rollen, feste Regelkommunikation wie ein tägliches Stehmeeting, sichtbare Kennzahlen und vereinbarte Regeln für Entscheidungen und Feedback. Beziehung heisst: Sie kennen jede Person im Team, wissen, was sie kann und was sie braucht, geben regelmässig Rückmeldung und nehmen sich Zeit für Gespräche, auch wenn kein Problem ansteht. Die häufigsten Fehler sind, alles selbst zu machen statt zu delegieren, Konflikte zu vermeiden und nur dann zu reden, wenn etwas schiefgelaufen ist. Wer neu in der Rolle ist, sollte in den ersten Wochen vor allem zuhören und erst dann verändern.
Ein Führungsstil, der Probleme sichtbar machen will, statt sie zu bestrafen. Lean lebt davon, dass Abweichungen am Board offen besprochen werden; das geht nur, wenn die Führungskraft Fehler als Information behandelt und nicht als Schuld. Sie ist regelmässig vor Ort, fragt nach dem Standard und nach Hindernissen, und sie entwickelt ihre Leute, statt für sie zu lösen. Das wird oft als Servant Leadership oder Lean Leadership beschrieben: Die Führungskraft dient dem Prozess und dem Team, indem sie Hindernisse beseitigt. Anordnen und Kontrollieren passt nicht zu Lean, Laissez-faire aber auch nicht; Lean braucht klare Standards und eine Führung, die sie täglich einfordert.
Ich rechne Coaching nach Sitzungen oder als Paket ab, etwa sechs oder zehn Sitzungen mit Auftragsklärung und Abschluss, transparent und ohne versteckte Kosten. Was ein Coaching insgesamt kostet, hängt von der Anzahl der Sitzungen, dem Format (vor Ort oder online) und davon ab, ob eine Standortbestimmung wie ein 360-Grad-Feedback dazugehört. Den Umfang klären wir im unverbindlichen Erstgespräch, in dem wir auch prüfen, ob die Chemie stimmt. Beträge nenne ich dort, nicht auf der Website. Viele Unternehmen finanzieren Coaching für ihre Führungskräfte als Teil der Führungskräfteentwicklung.
Ja. Bei Coaching, das der Arbeitgeber finanziert, gibt es eine Auftragsklärung zu dritt, in der das Ziel des Coachings mit Ihnen und dem Auftraggeber, meist Vorgesetzter oder HR, vereinbart wird. Die Inhalte der Sitzungen bleiben aber ausschliesslich zwischen Ihnen und mir. Am Ende gibt es ein Abschlussgespräch, in dem Sie selbst berichten, was sich verändert hat, so viel oder so wenig, wie Sie wollen. Diese Regeln lege ich vor Beginn schriftlich fest. Ohne diese Vertraulichkeit funktioniert Coaching nicht, weil niemand offen über seine Führung spricht, wenn es nach oben berichtet wird.

45 Minuten, unverbindlich und vertraulich. Wir prüfen, ob die Chemie stimmt und ob Coaching Ihr Format ist.