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Junger Mitarbeiter moderiert selbst an einem Shopfloor-Board vor Kollegen

lean champions ausbildung

Kompetenzaufbau: Verbesserung, die ohne mich weiterläuft

Ein Projekt ist nicht fertig, wenn das Konzept steht, sondern wenn die neuen Standards ohne Berater halten. Dafür braucht Ihr Werk Menschen, die Verbesserung methodisch tragen: Lean-Champions, KVP-Koordinatoren, Prozessverantwortliche, Meister und Teamleiter, die Workshops selbst moderieren, Standards pflegen und Probleme strukturiert lösen. Diese Menschen bilde ich aus, inhouse und an ihren eigenen Projekten.

Kennen Sie das?

Das Wissen ist da, solange der externe Berater da ist.

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Nach dem letzten Lean-Projekt sind die Boards geblieben, aber niemand im Werk kann einen Workshop selbst moderieren.

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Drei Mitarbeitende waren auf einem offenen Lean-Kurs und treffen jetzt auf 200 Kollegen, die nicht dabei waren.

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Der KVP-Koordinator hat den Titel, aber weder Methode noch Zeit noch Rückendeckung.

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Standards werden dokumentiert, aber nicht auditiert, und schleichend wieder verlassen.

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Jede Verbesserung hängt an einer Person. Wenn sie geht, geht das Wissen mit.

Ausbildung an eigenen Projekten statt im Seminarraum

Kompetenzaufbau heisst für mich nicht, Methoden zu erklären, sondern Menschen zu befähigen, sie eigenständig anzuwenden. Der Lernerfolg entsteht im eigenen Projekt, nicht im Seminarraum. Deshalb ist meine Ausbildung mehrstufig: Grundlagen und Methoden, dann Anwendung an einem eigenen Verbesserungsprojekt, dann begleitete Moderation eigener Workshops. Ich stehe daneben, gebe Rückmeldung und ziehe mich Schritt für Schritt zurück.

Die Inhalte richten sich nach der Rolle: Ein künftiger Lean-Champion braucht Wertstromanalyse, A3-Report, 5-Why, Kaizen-Moderation und die Fähigkeit, ein Shopfloor-Board aufzubauen. Ein Meister oder Teamleiter braucht vor allem 5S, Standardisierung, Audits und Regelkommunikation. Ein Prozessverantwortlicher in der Administration braucht Lean-Office-Methoden für Medienbrüche, Freigabeschleifen und Doppeleingaben.

Auf Wunsch schliesst die Ausbildung mit einem internen Audit und einer Bestätigung ab, die dokumentiert, was die Person eigenständig umgesetzt hat. Das ist praxisnäher als ein Zertifikat vom Seminaranbieter, weil es zeigt, was im eigenen Werk erreicht wurde.

Automatisierte Fertigungszelle mit Robotern und Portallader in der Metallbearbeitung
Lucyna Gorges moderiert einen Lean-Workshop im Obeya-Raum eines grossen Werks

So gehe ich vor

Multiplikatoren entstehen nicht in einer Woche.

  • Rollen klären

    Mit der Geschäftsleitung: Wer soll Verbesserung künftig tragen, mit welchem Zeitanteil und welcher Rückendeckung?

  • Auswahl

    Gemeinsam bestimmen wir die Teilnehmenden. Wichtiger als Vorwissen ist, dass die Person im Werk anerkannt ist und Zeit bekommt.

  • Grundlagenmodule

    Methoden an realen Prozessen im eigenen Werk, in Gruppen, in denen alle mitarbeiten und niemand zuschaut.

  • Eigenes Projekt

    Jede Person übernimmt ein Verbesserungsprojekt in ihrem Bereich. Ich begleite, die Person führt.

  • Begleitete Moderation

    Die Teilnehmenden moderieren ihre ersten Workshops selbst; ich bin dabei und gebe danach Rückmeldung.

  • Übergabe und Audit

    Ich dokumentiere Standards, übergebe die Verantwortung schrittweise und prüfe nach einigen Monaten mit Ihnen, ob die Wirkung bleibt.

Was Sie erhalten

Ein Werk, das Verbesserung selbst trägt:

  • Ausbildungskonzept, zugeschnitten auf die Rollen in Ihrem Werk: Lean-Champions, KVP-Koordinatoren, Meister, Prozessverantwortliche.

  • Mehrstufige Ausbildung inhouse, mit Methoden an Ihren eigenen Prozessen.

  • Ein abgeschlossenes Verbesserungsprojekt pro Teilnehmenden, mit dokumentiertem Ergebnis.

  • Begleitete erste Workshops und Audits, mit persönlicher Rückmeldung.

  • Dokumentierte Standards und ein Auditrhythmus, den Ihre Multiplikatoren selbst pflegen.

  • Auf Wunsch eine interne Bestätigung, die zeigt, was jede Person eigenständig umgesetzt hat.

Erstgespräch

Jetzt Gespräch buchen: 45 Minuten, unverbindlich.

Sie schildern Ihre Ausgangslage, ich sage Ihnen offen, ob und wie ich helfen kann.

Lucyna Gorges, Lean- und Change-Beraterin, XLG SWISS

Häufige Fragen

Lean-Champions ausbilden: was Sie wissen wollen

Was ist ein Lean-Champion?

Ein Lean-Champion ist eine Person im Unternehmen, die Verbesserung methodisch trägt: Wertströme aufnimmt, Verschwendung erkennt, Workshops moderiert, Standards pflegt und Teams in Methoden wie 5S, A3 oder SMED anleitet. Genauso wichtig ist die Rolle als Vermittler zwischen Geschäftsleitung, Werkleitung und Mitarbeitenden. In grossen Werken gibt es eigene Lean-Abteilungen, in KMU übernimmt oft eine Person diese Rolle neben ihrer Linienfunktion.

Braucht mein Werk einen eigenen Lean Manager?

Das hängt von der Grösse ab. In kleineren Werken reicht oft ein KVP-Koordinator mit einem festen Zeitanteil plus geschulte Teamleiter. Ab mehreren hundert Mitarbeitenden lohnt sich eine eigene Rolle. Wichtiger als die Stelle ist, dass die Führung die Rolle ernst nimmt und ihr Zeit gibt. Ohne das verkommt der Lean Manager zum Beauftragten für Plakate.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Lean-Champion?

Weil der Lernerfolg im eigenen Projekt entsteht, erstreckt sich die Ausbildung über mehrere Monate: Grundlagenmodule, ein eigenes Verbesserungsprojekt, begleitete Workshops und ein abschliessendes Audit. Die Präsenztage verteilen sich über diese Zeit. Wie viele es sind, hängt von der Rolle und vom Vorwissen ab; das klären wir im Erstgespräch.

Ist das ein Zertifikatslehrgang?

Nein, und das ist Absicht. Auf Wunsch schliesst die Ausbildung mit einem internen Audit und einer Bestätigung ab, die dokumentiert, was die Person eigenständig in Ihrem Werk umgesetzt hat. Ein Hochschulzertifikat ersetzt das nicht, dafür ist es praxisnäher. Wer vor allem einen Titel für den Lebenslauf braucht, ist bei einem offenen Lehrgang besser aufgehoben.

Wen sollten wir für die Ausbildung auswählen?

Menschen, die im Werk anerkannt sind, gern mit anderen arbeiten und Zeit bekommen. Vorwissen ist zweitrangig, Methoden lassen sich lernen. Entscheidend ist, dass die Person nach der Ausbildung tatsächlich Verbesserungsarbeit machen darf und nicht wieder vollständig in der Linie verschwindet. Diese Entscheidung treffe ich gemeinsam mit der Geschäftsleitung, bevor die Ausbildung beginnt.

Kann die Ausbildung mit einem laufenden Projekt verbunden werden?

Ja, das ist sogar der beste Fall. Wenn gerade Shopfloor Management eingeführt wird oder eine Wertstromanalyse Massnahmen ergeben hat, sind diese Massnahmen die Übungsprojekte der Teilnehmenden. So entsteht Kompetenz und Ergebnis gleichzeitig, und die Multiplikatoren übernehmen von Anfang an Verantwortung für etwas, das im Werk zählt.

Was kostet der Kompetenzaufbau?

Ich rechne nach Aufwand oder als Paket für eine Ausbildungsstrecke ab, inklusive Vorbereitung, Präsenztage, Begleitung der Projekte und Audit. Konkrete Beträge nenne ich im unverbindlichen Erstgespräch, weil eine Ausbildung für zwei KVP-Koordinatoren und eine für eine Gruppe von Multiplikatoren in drei Werken nicht vergleichbar sind. Reisekosten weise ich transparent aus.

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45 Minuten, unverbindlich. Erzählen Sie mir, wer in Ihrem Werk Verbesserung künftig tragen soll.