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Nach dem letzten Lean-Projekt sind die Boards geblieben, aber niemand im Werk kann einen Workshop selbst moderieren.

lean champions ausbildung
Ein Projekt ist nicht fertig, wenn das Konzept steht, sondern wenn die neuen Standards ohne Berater halten. Dafür braucht Ihr Werk Menschen, die Verbesserung methodisch tragen: Lean-Champions, KVP-Koordinatoren, Prozessverantwortliche, Meister und Teamleiter, die Workshops selbst moderieren, Standards pflegen und Probleme strukturiert lösen. Diese Menschen bilde ich aus, inhouse und an ihren eigenen Projekten.
Das Wissen ist da, solange der externe Berater da ist.
Kompetenzaufbau heisst für mich nicht, Methoden zu erklären, sondern Menschen zu befähigen, sie eigenständig anzuwenden. Der Lernerfolg entsteht im eigenen Projekt, nicht im Seminarraum. Deshalb ist meine Ausbildung mehrstufig: Grundlagen und Methoden, dann Anwendung an einem eigenen Verbesserungsprojekt, dann begleitete Moderation eigener Workshops. Ich stehe daneben, gebe Rückmeldung und ziehe mich Schritt für Schritt zurück.
Die Inhalte richten sich nach der Rolle: Ein künftiger Lean-Champion braucht Wertstromanalyse, A3-Report, 5-Why, Kaizen-Moderation und die Fähigkeit, ein Shopfloor-Board aufzubauen. Ein Meister oder Teamleiter braucht vor allem 5S, Standardisierung, Audits und Regelkommunikation. Ein Prozessverantwortlicher in der Administration braucht Lean-Office-Methoden für Medienbrüche, Freigabeschleifen und Doppeleingaben.
Auf Wunsch schliesst die Ausbildung mit einem internen Audit und einer Bestätigung ab, die dokumentiert, was die Person eigenständig umgesetzt hat. Das ist praxisnäher als ein Zertifikat vom Seminaranbieter, weil es zeigt, was im eigenen Werk erreicht wurde.


Multiplikatoren entstehen nicht in einer Woche.
Mit der Geschäftsleitung: Wer soll Verbesserung künftig tragen, mit welchem Zeitanteil und welcher Rückendeckung?
Gemeinsam bestimmen wir die Teilnehmenden. Wichtiger als Vorwissen ist, dass die Person im Werk anerkannt ist und Zeit bekommt.
Methoden an realen Prozessen im eigenen Werk, in Gruppen, in denen alle mitarbeiten und niemand zuschaut.
Jede Person übernimmt ein Verbesserungsprojekt in ihrem Bereich. Ich begleite, die Person führt.
Die Teilnehmenden moderieren ihre ersten Workshops selbst; ich bin dabei und gebe danach Rückmeldung.
Ich dokumentiere Standards, übergebe die Verantwortung schrittweise und prüfe nach einigen Monaten mit Ihnen, ob die Wirkung bleibt.
Ein Werk, das Verbesserung selbst trägt:
Ausbildungskonzept, zugeschnitten auf die Rollen in Ihrem Werk: Lean-Champions, KVP-Koordinatoren, Meister, Prozessverantwortliche.
Mehrstufige Ausbildung inhouse, mit Methoden an Ihren eigenen Prozessen.
Ein abgeschlossenes Verbesserungsprojekt pro Teilnehmenden, mit dokumentiertem Ergebnis.
Begleitete erste Workshops und Audits, mit persönlicher Rückmeldung.
Dokumentierte Standards und ein Auditrhythmus, den Ihre Multiplikatoren selbst pflegen.
Auf Wunsch eine interne Bestätigung, die zeigt, was jede Person eigenständig umgesetzt hat.
Erstgespräch
Sie schildern Ihre Ausgangslage, ich sage Ihnen offen, ob und wie ich helfen kann.

Häufige Fragen
Ein Lean-Champion ist eine Person im Unternehmen, die Verbesserung methodisch trägt: Wertströme aufnimmt, Verschwendung erkennt, Workshops moderiert, Standards pflegt und Teams in Methoden wie 5S, A3 oder SMED anleitet. Genauso wichtig ist die Rolle als Vermittler zwischen Geschäftsleitung, Werkleitung und Mitarbeitenden. In grossen Werken gibt es eigene Lean-Abteilungen, in KMU übernimmt oft eine Person diese Rolle neben ihrer Linienfunktion.
Das hängt von der Grösse ab. In kleineren Werken reicht oft ein KVP-Koordinator mit einem festen Zeitanteil plus geschulte Teamleiter. Ab mehreren hundert Mitarbeitenden lohnt sich eine eigene Rolle. Wichtiger als die Stelle ist, dass die Führung die Rolle ernst nimmt und ihr Zeit gibt. Ohne das verkommt der Lean Manager zum Beauftragten für Plakate.
Weil der Lernerfolg im eigenen Projekt entsteht, erstreckt sich die Ausbildung über mehrere Monate: Grundlagenmodule, ein eigenes Verbesserungsprojekt, begleitete Workshops und ein abschliessendes Audit. Die Präsenztage verteilen sich über diese Zeit. Wie viele es sind, hängt von der Rolle und vom Vorwissen ab; das klären wir im Erstgespräch.
Nein, und das ist Absicht. Auf Wunsch schliesst die Ausbildung mit einem internen Audit und einer Bestätigung ab, die dokumentiert, was die Person eigenständig in Ihrem Werk umgesetzt hat. Ein Hochschulzertifikat ersetzt das nicht, dafür ist es praxisnäher. Wer vor allem einen Titel für den Lebenslauf braucht, ist bei einem offenen Lehrgang besser aufgehoben.
Menschen, die im Werk anerkannt sind, gern mit anderen arbeiten und Zeit bekommen. Vorwissen ist zweitrangig, Methoden lassen sich lernen. Entscheidend ist, dass die Person nach der Ausbildung tatsächlich Verbesserungsarbeit machen darf und nicht wieder vollständig in der Linie verschwindet. Diese Entscheidung treffe ich gemeinsam mit der Geschäftsleitung, bevor die Ausbildung beginnt.
Ja, das ist sogar der beste Fall. Wenn gerade Shopfloor Management eingeführt wird oder eine Wertstromanalyse Massnahmen ergeben hat, sind diese Massnahmen die Übungsprojekte der Teilnehmenden. So entsteht Kompetenz und Ergebnis gleichzeitig, und die Multiplikatoren übernehmen von Anfang an Verantwortung für etwas, das im Werk zählt.
Ich rechne nach Aufwand oder als Paket für eine Ausbildungsstrecke ab, inklusive Vorbereitung, Präsenztage, Begleitung der Projekte und Audit. Konkrete Beträge nenne ich im unverbindlichen Erstgespräch, weil eine Ausbildung für zwei KVP-Koordinatoren und eine für eine Gruppe von Multiplikatoren in drei Werken nicht vergleichbar sind. Reisekosten weise ich transparent aus.

45 Minuten, unverbindlich. Erzählen Sie mir, wer in Ihrem Werk Verbesserung künftig tragen soll.