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Lucyna Gorges erklärt vor Meistern und Teamleitern in einem Schulungsraum an der Halle

führungskräfte training

Führungskräfte-Training: Führen, wenn sich alles verändert

Lean-Programme scheitern selten an den Werkzeugen, sondern an der Führung dazwischen: Meister, Teamleiter, Schichtführer und Bereichsleitungen, die Standards einfordern, Widerstand aufnehmen und Veränderung erklären sollen, aber nie gelernt haben, wie. Mein Führungskräfte-Training setzt genau dort an. Es ist für produzierende Unternehmen gemacht, läuft inhouse und arbeitet an den Situationen, die Ihre Führungskräfte morgen wieder erleben.

Kennen Sie das?

Führungsprobleme zeigen sich selten als Führungsprobleme.

01

Die beste Fachkraft wurde befördert und steht jetzt ohne Führungswerkzeug vor ihrem früheren Team.

02

Das Shopfloor-Board hängt, aber die Runde findet nur statt, wenn der Produktionsleiter selbst kommt.

03

Projektleiter und Lean-Verantwortliche sollen führen, haben aber niemandem etwas zu sagen.

04

Eine Reorganisation läuft, und die Führungskräfte erklären sie nicht, weil sie sie selbst nicht verstehen.

05

Konflikte zwischen Schichten oder zwischen Büro und Halle werden nach oben eskaliert statt vor Ort geklärt.

Training an den Situationen aus Ihrem Werk

Ein Training beginnt bei mir nie mit einem Führungsmodell an der Wand. Es beginnt mit den Fällen, die Ihre Führungskräfte mitbringen: der Schichtführer, dessen Team den neuen 5S-Standard ignoriert, die Teamleiterin, die zwischen Produktion und Arbeitsvorbereitung zerrieben wird, der Bereichsleiter, dessen Abteilung die Reorganisation als Bedrohung sieht. An diesen Fällen arbeiten wir. Ich gebe Struktur und Werkzeuge, die Gruppe entwickelt Lösungen, und jede Person geht mit einem konkreten Vorhaben für die nächsten Wochen nach Hause.

Die Inhalte stelle ich je nach Zielgruppe und Reifegrad zusammen. Ein Modul für neue Teamleiter sieht anders aus als eines für eine Geschäftsleitung, die Hoshin Kanri einführt. Die häufigsten Bausteine: der Schritt vom Mitarbeiter zur Führungskraft, Mitarbeiterführung im Schichtbetrieb, Lean Leadership mit Gemba Walks und Regelkommunikation, Führen im Wandel, laterale Führung ohne Weisungsbefugnis, Konfliktklärung zwischen Schichten und Abteilungen sowie Selbstorganisation im Team.

Am wirksamsten ist das Training, wenn es in ein konkretes Vorhaben eingebettet ist: die Einführung von Shopfloor Management, ein neues Produktionssystem, eine Reorganisation oder die Umstellung auf Gruppenarbeit. Dann üben die Führungskräfte nicht abstrakt, sondern führen genau die Veränderung, die gerade läuft.

Hochleistungslinie in der Lebensmittelproduktion mit Edelstahlanlagen und Hygienekleidung
Lucyna Gorges beim Gemba Walk mit der Werkleitung auf einer Galerie über der Produktion

So gehe ich vor

Führung verändert sich nur durch Anwendung.

  • Auftrag klären

    Gespräch mit der Geschäftsleitung: Was soll sich im Führungsverhalten ändern, und woran würde man es im Werk merken?

  • Zielgruppe und Fälle

    Welche Ebene, welche Situationen, welches laufende Vorhaben? Ich spreche vorab mit einzelnen Teilnehmenden.

  • Modul 1

    Ein bis zwei Tage inhouse, an den mitgebrachten Fällen. Jede Person verlässt das Modul mit einem konkreten Vorhaben.

  • Anwendung im Werk

    Vier bis sechs Wochen Praxis. Bei Bedarf stehe ich für kurze Rückfragen per Telefon oder Video zur Verfügung.

  • Weitere Module

    Zwei bis vier Module insgesamt; jedes beginnt mit der Auswertung dessen, was funktioniert hat und was nicht.

  • Review

    Nach einigen Monaten prüfen wir mit der Geschäftsleitung, ob die vereinbarten Verhaltensänderungen im Alltag angekommen sind.

Was Sie erhalten

Führungskräfte, die dieselbe Sprache sprechen und sich gegenseitig einfordern können:

  • Trainingskonzept, das auf Ihre Führungsebenen und Ihr laufendes Vorhaben zugeschnitten ist.

  • Zwei bis vier Module inhouse, an echten Situationen aus Ihrem Werk.

  • Werkzeuge für Regelkommunikation, Feedback, Delegation, Konfliktklärung und laterale Führung.

  • Ein konkretes Umsetzungsvorhaben pro Person und Modul, mit Auswertung im Folgemodul.

  • Erreichbarkeit zwischen den Modulen für kurze Rückfragen.

  • Review mit der Geschäftsleitung zu den vereinbarten Verhaltenszielen.

Erstgespräch

Jetzt Gespräch buchen: 45 Minuten, unverbindlich.

Sie schildern Ihre Ausgangslage, ich sage Ihnen offen, ob und wie ich helfen kann.

Lucyna Gorges, Lean- und Change-Beraterin, XLG SWISS

Häufige Fragen

Antworten rund um das Führungskräfte-Training

Was unterscheidet Ihr Führungskräfte-Training von einem offenen Seminar?

Offene Seminare bringen Teilnehmende aus verschiedenen Firmen zusammen und arbeiten mit allgemeinen Fällen. Mein Training läuft inhouse mit den Führungskräften Ihres Unternehmens und an den Situationen aus Ihrem Werk. Die Gruppe entwickelt eine gemeinsame Sprache und kann sich nach dem Training gegenseitig einfordern. Für Einzelpersonen, die ein Netzwerk ausserhalb ihrer Firma suchen, kann ein offenes Seminar trotzdem die bessere Wahl sein.

Für welche Führungsebenen eignet sich das Training?

Für alle Ebenen, aber nicht alle gleichzeitig in einer Gruppe. Ich trainiere Schichtführer und Teamleiter, Meister und Gruppenleiter, Abteilungs- und Bereichsleitungen sowie Geschäftsleitungen. Die Themen überschneiden sich, die Fälle nicht. Ein Schichtführer braucht Werkzeuge für das tägliche Shopfloor-Gespräch, eine Bereichsleitung für die Steuerung über Kennzahlen. Am wirksamsten ist es, wenn mehrere Ebenen nacheinander trainiert werden und die obere Ebene die Inhalte der unteren kennt.

Wie lange dauert ein Führungskräfte-Training?

Ein einzelnes Modul dauert einen Tag, manchmal zwei. Weil Führung sich nur durch Anwendung verändert, plane ich meist Reihen von zwei bis vier Modulen im Abstand von vier bis sechs Wochen. Eine solche Reihe erstreckt sich über drei bis sechs Monate. Kompaktformate an einem Tag biete ich für klar abgegrenzte Themen an, etwa laterale Führung in Projekten.

Was bedeutet laterale Führung?

Laterale Führung heisst, Menschen zu führen, ohne ihr disziplinarischer Vorgesetzter zu sein. Das betrifft Projektleiter, Lean-Verantwortliche, Prozessverantwortliche und alle, die über Abteilungsgrenzen hinweg arbeiten. Sie können nichts anordnen, sie müssen überzeugen, Interessen ausgleichen und Verbindlichkeit ohne Sanktionen herstellen. Ich habe selbst viele Jahre so gearbeitet und gebe im Training die Werkzeuge weiter, die dabei wirklich tragen.

Trainieren Sie auch den Schritt vom Mitarbeiter zur Führungskraft?

Ja, das ist eines meiner häufigsten Formate. Die besten Fachkräfte werden befördert und führen plötzlich ihr früheres Team, oft ohne Vorbereitung. Im Training arbeiten wir am Rollenwechsel: das erste Gespräch, der Umgang mit früheren Kollegen, Delegieren statt alles selbst zu machen, Feedback im Schichtbetrieb. Ideal ist das Training in den ersten Monaten nach der Ernennung, gern kombiniert mit Einzelcoaching.

Wie messen wir, ob das Training etwas gebracht hat?

Über Verhalten und Kennzahlen, nicht über Zufriedenheitsbögen. Vor dem Training legen wir mit der Geschäftsleitung fest, was sich ändern soll: zum Beispiel, dass Shopfloor-Runden täglich stattfinden, dass Abweichungen zeitnah eskaliert werden oder dass Mitarbeitergespräche geführt werden. Diese Punkte prüfen wir nach einigen Monaten in einem kurzen Review.

Was kostet ein Führungskräfte-Training?

Ich rechne nach Aufwand oder als Paket für eine Modulreihe ab, inklusive Vorbereitung, Durchführung, Material und Nachbereitung. Konkrete Beträge nenne ich im unverbindlichen Erstgespräch, weil ein Einzeltag für acht Teamleiter und eine mehrmonatige Reihe für drei Führungsebenen nicht vergleichbar sind. Reisekosten weise ich getrennt und transparent aus.

Lucyna Gorges moderiert einen Lean-Workshop im Obeya-Raum eines grossen Werks

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